US Gesundheitspolitik

Die Gesundheitspolitik der USA wird nicht nur im Land selbst viel diskutiert, sondern gibt auch in anderen Ländern immer wieder Grund zu Diskussionen Fakt ist auf jeden Fall, dass das Gesundheitssystem der USA in einigen Teilen an der Weltspitze steht. Das betrifft vor allem die medizinische Forschung. Andererseits gibt es Bereiche, in denen sich das Gesundheitssystem des Landes iin einem stark verbesserungswürdigen Zustand befindet. Dies trifft in etwa auf die Versicherungs- und Patientenversorgung zu.

Diese Probleme werden von der Landesspitze nicht einfach so hingenommen und es wird aber daran gearbeitet, diese Punkte zu verbessern. Jährlich werden rund 1,8 Billionen Dollar für das Gesundheitssystem in den USA ausgegeben. Vergleicht man diesen Wert mit Deutschland, so ergibt sich fast das Doppelte an Ausgaben pro Kopf pro Jahr. Dennoch sind etwa 16 Prozent der Amerikaner nicht Mitglied einer Krankenversicherung. Die Gründe dafür sind verschieden. Nicht alle Arbeitgeber bieten eine Krankenversicherung an und viele Arbeitnehmer können sich eine eigene aufgrund des niedrigen Lohns nicht leisten.

Dazu kommt ein höheres Alter der Antragsteller, was wiederum dazu führt, dass viele Krankenversicherungen die Antragsteller nicht aufnahmen. Präsident Obama, der bei der Wahl 2008 den Sieg davon trug, sorgte für eine Verbesserung dieses Systems. So darf eine Versicherung einen Antragsteller jetzt nicht mehr aufgrund von Vorerkrankungen oder wegen seines Alters ablehnen. Weitere Verbesserungen sind bis 2018 geplant. Die neuen Gesetze wurden erst im Jahre 2010 verabschiedet.

Schlecht steht es um die Versicherung der vielen illegalen Einwanderer. Außerdem müssen viele, die unterversichert sind, bei Behandlungen immer dazu bezahlen. Eine Folge ist, dass sie viele Untersuchungen gar nicht erst wahrnehmen und so auch die Vorsorge vernachlässigt wird. Bürokratische Kriege und lange Wartezeiten sowie die fehlende Arztwahl sind weitere Probleme, mit denen die Amerikaner konfrontiert sind.